# Dry-Aged Wagyu

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Kobe-Beef oder Wagyu….

…ist das wohl begehrteste Fleisch der Welt und für fast jeden Fleischliebhaber der absolute Traum schlechthin.

Über kaum ein anderes Fleisch ranken sich so viele Mythen wie auch Irrtümer, wie um das der japanischen Tajima-Rinder(Schwarzvieh)

Dabei heisst Wagyu nichts anderes als japanisches Rind. Von diesen stammt auch das berühmte Kobe-Fleisch. Da Kobe-Rind aber ein quasi geographisch geschützter Begriff ist, dürfen sich nur die Tiere so nennen, die auch wirklich aus der Region“Kobe“ kommen.

Deshalb fällt diese Delikatesse in unseren Breitengraden meist unter den Namen Wagyu.

Die besondere Marmorierung und der Fettgehalt im Fleisch erfordern eine sehr aufwendige Zucht. Die Rinder leben wenn möglich fast ausschliesslich auf der Weide und werden mit einem bestimmten Futtermix(u.a. Biertreber) versorgt.

Wenn durch Platzmangel keine ausreichende Weidehaltung möglich ist, kommen auch mal Massage-Bürsten zum Einsatz, die die Fettmarmorierung unterstützen sollen.

Man könnte eigentlich meinen, den Rindern geht es besser als uns….na ja zumindest bis sie bei uns auf dem Grill liegen 😄

Da unser MdV Marco Haag  natürlich weiss was gut für uns ist, hat er unter minimaler Anstrengung uns ein paar schöne Steaks zurecht geschnitzt 😎

Den Rest hätten wir am liebsten auch gleich mit genommen 😃

Das Fleisch haben wir erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen. Allein wenn man den Fettrand mit dem Finger berührt, merkt man wie schnell das Fett weich wird. Da wundert es auch nicht das das Fett schon ab 25°C langsam schmilzt.

Etwas gutes Salz aufs Fleisch, dann wird von jeder Seite 2 Minuten scharf angegrillt.

Kurz ruhen lassen(auch wenns schwer fällt) und Guten…..

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Durch die Menge an intramuskulärem Fett im Fleisch zergeht das Steak einem auf der Zunge und hat einen fantastischen, buttrigen Geschmack.

Auch der nach dem Grillen von außen krosse Fettrand zerfliesst einem förmlich im Mund.

Einstimmig können wir jedenfalls sagen, dass es das beste Steak war, was wir je gegessen haben. Unfassbar zart und saftig, aber trotzdem mit dem nötigen Biss.

Unser Wagyu war der Wahnsinn, und wenn man sich mal was gönnen möchte, macht man damit sicher keinen Fehler.

Durch seinen hohen Fettgehalt sättigt ein Wagyu- Steak auch ganz anders wie die Kaliber die wir sonst vergrillen.

Da reichen 300-400 g völlig aus. Dem Magen und dem Geldbeutel 😉

Euer Moseltal-BBQ

# Grilled Lemonade

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Es gibt so Tage, da denkt man sich: „Heute grille ich mal ne Zitrone“  😀
Naja….oder so ähnlich.
Aber was gibts erfrischenderes bei sommerlichen 30°C als eine eiskalte, selbstgepresste Zitronenlimo.
Und ja, die Zitronen werden wirklich gegrillt 🙂
Inspiriert dazu hat uns das Rezept von BBQPit

Für ca 4 L Limonade braucht ihr…

16 Zitronen
4 Limetten
300ml Wasser
200g Zucker
150g Honig
3L Wasser oder Mineralwasser
frische Minze
Eiswürfel

Grilled Lemonade (4)
Die Zitronen und Limetten werden halbiert und die Schnittflächen in den Zucker gedrückt, den ihr vorher in einer Schale verteilt habt.
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Danach kommen sie auf den vorgeheizten Kugelgrill und werden direkt bei ca. 180°C und offenem Deckel 10 Minuten scharf angegrillt.
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Danach lasst ihr die Zitronen und Limetten mindestens 15 Minuten abkühlen.
In dieser Zeit gebt ihr den Honig und 300ml Wasser in die Schale mit dem restlichen Zucker und erwärmt diese auf dem Grill.
Dabei rührt ihr alles mehrmals um bis sich der Zucker aufgelöst hat und nehmt die Schale anschliessend vom Grill.
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Nun werden die Zitronen und Limetten mit Hilfe eine Presse ausgepresst und alles durch ein feines Sieb gefiltert.
Wenn ihr jetzt diesen Saft mit der Flüssigkeit aus der Schale in einen Messbecher schüttet, solltet ihr ungefähr 1 Liter Sirup erhalten.
Diesen jetzt noch für einige Zeit in den Kühlschrank stellen und dann in einem Verhältnis von ca 1 zu 4 (je nachdem wie intensiv der Geschmack werden soll)mit Wasser/Mineralwasser aufschütten und mit Eiswürfeln und frischer Minze servieren.
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Wenn ihr noch Orangenlikör und etwas Whiskey zufügt habt ihr eine Lynchburg Lemonade 😉

Euer MoseltalBBQ

# Zwiebel-Käse-Schinken- Brot aus dem Dutch Oven

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Hast du Brot? 😀

Klar, haben wir!
Und Zwiebeln…. und Käse…..und Schinken.
Wenn dann zum frisch gebackenen Brot noch Kräuterbutter hinzu kommt habt ihr eine fantastische Beilage zu gegrilltem Fleisch. Geht zur Not natürlich auch ohne Fleisch.
Aber da wir es im Dutch Oven machen ist der Grill natürlich frei. Also Win-Win-Situation 😉

Für 1 Brot( für mind. 4 Personen) braucht ihr…

500g Mehl (405)
200g Schinkenwürfel
100g ger. Gouda
50g Röstzwiebeln
400ml Mineralwasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Salz

Das Mehl, die Schinkenwürfel, den Gouda und die Röstzwiebeln gebt ihr in eine grosse Schüssel. Die Hefe bröselt ihr in eine kleine Schale und verteilt das Salz darüber. Die Hefe reagiert nach kurzer Zeit mit dem Salz und durch etwas rühren mit einem kleinem Löffel löst sie sich komplett auf. Die flüssige Hefe schüttet ihr mit dem Mineralwasser zu euren Zutaten.
Das Ganze rührt ihr mit einem Mixer oder Küchenmaschine ein paar Minuten um, bis ihr einen klebrigen Teig bekommt.
Zwiebel-Käse-Schinken-Brot (4)
Die Schüssel mit eurem Teig deckt ihr mit einem Küchentuch ab und stellt es für 10 Minuten bei 100°C in den Backofen. Oder lasst alles 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen.
Anschliessend bemehlt ihr eure Arbeitsfläche, formt den Teig und legt ihn in den Dutch Oven. Wir haben etwas Backpapier untergelegt weil wir zu faul sind etwaige Reste raus zu kratzen 🙂
Zwiebel-Käse-Schinken-Brot (6)
Im AZK haben wir schon mal 25 Kohlen durchgeglüht.
Diese verteilen wir so: 7 Stück unter den Dutch, 18 auf den Deckel. Damit solltet ihr auf 180-200°C kommen.
Zwiebel-Käse-Schinken-Brot (8)
Nach 60-75 Minuten ist euer Brot fertig. Schaut nach einer Stunde mal rein und nehmt es bei dem für euch besten Bräunungsgrad aus dem Dopf.
Zwiebel-Käse-Schinken-Brot (12)
Lasst das Brot auf einem Gitter(oder auf dem kaltem Grillrost) etwas abkühlen.
Danach könnt ihr anschneiden…
Zwiebel-Käse-Schinken-Brot (17)
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…und am besten noch leicht warm servieren.
Guden!

Euer MoseltalBBQ

# Pastrami „New York Style“

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Diese fantastische Kreation ist in den Staaten der mit Abstand beliebteste Sandwich-Belag und fast schon ein Nationalgericht…

…und das zu Recht!

Das auch bei uns immer beliebter werdende, zarte Rindfleisch mit würzigem Pfeffer-Koriander-Mantel ist in Städten wie New York an jeder Ecke zu bekommen.( Katz’s Deli, Eisenberg’s, Ben’s, Pastrami Queen…..)

Im späteren 19. Jahrhundert, als das Essen noch nicht den Weg vom Fleischer in den Kühlschrank fand, brachten jüdische Einwanderer diese aufwändige Art der Fleisch-Konservierung  mit nach Amerika.

Damit wird das Fleisch nicht nur länger haltbar gemacht, sondern bekommt dadurch auch seinen unverwechselbaren, charakteristischen Geschmack. Darüber hinaus ist es auch sehr proteinreich und fettarm(für uns gaaanz wichtig 😀 )

Pastrami wird in 3 wesentlichen Schritten hergestellt: Pökeln, Räuchern und Kochen

Die beliebtesten Stücke für Pastrami sind Brust, Schulter und Tafelspitz. Wir wählen den (im Gegensatz zum milderen „American Style“) würzigeren „New York Style“.

Also besorgen wir uns erstmal bei unserem Metzger unseres Vertrauens eine schöne, fein marmorierte Rinderbrust( Brisket).

Pastrami (5)Pastrami (10)

Diese wird jetzt erst einmal pariert. Dabei muss nicht das komplette Fett, sondern nur die dicken Fettstücke weg geschnitten werden. Damit das Pökelsalz auch optimal ins Fleisch zieht.

Danach gehts an die Pökelmischung…(für 2 Kg Rinderbrust)

100 g Nitritpökelsalz ( gab uns unser MdV gleich mit 😉  )

100 g brauner Rohrzucker

40 g schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

2 EL Koriander, grob gemörsert oder geschrotet

2 EL Knoblauchpulver

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Diese Zutaten gut vermischen und das Fleisch, am besten in einer grossen Auflaufform( z.B. Ikea“Koncis“), reichlich von allen Seiten mit der Pökelmischung bedecken.

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Die Brust kommt jetzt mit der restlichen Pökelmischung in einen Vakuumbeutel und wird anschliessend vakuumiert…

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Und so wandert das Fleisch in den Kühlschrank.

Man sollte grob mindestens 1 Tag pro cm Dicke fürs Pökeln rechnen. Unsere Brust war 4-4,5 cm dick, daher rechnen wir mit einer Zeit von 5 Tagen. Da wir aber ausreichend Winterfell besitzen und kein Risiko eingehen wollen, erhöhen wir die Pökelphase auf 6 Tage 🙂

Bereits nach einem Tag hat sich schon Flüssigkeit im Beutel gebildet, weshalb das Fleisch auch jeden Tag gewendet werden muss. So wird gewährleistet das die Brust gleichmässig gepökelt wird.

Nach 6 Tagen sieht man, dass das Fleisch schon etwas an Größe verloren hat. Wir nehmen die Brust aus dem Beutel und waschen die Pökelmischung unter kaltem Wasser ab.

Danach legen wir sie ins Wasserbad, damit sich der Salzgehalt vom Pökeln im Fleisch etwas reduziert. Dafür legen wir die Rinderbrust in eine mit kaltem Wasser gefüllte Schale(„Koncis“),so dass sie komplett mit Wasser bedeckt ist.

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Nach 30 Minuten wird das Wasser gewechselt und das Fleisch gewendet für weitere 30 Minuten

Die Zeit, in der das Fleisch im Wasserbad ruht, nutzen wir natürlich um unseren Grill vorzubereiten. Wir smoken auf dem Kugelgrill mit Minion-Ring und Zugabe von Hickory-Holzchips(ungewässert), die wir großzügig auf den Kohlen verteilen. Unter das Fleisch stellen wir eine Schale mit etwas Wasser.

Pastrami (23)

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Jetzt tupfen wir die Brust trocken…

…und mischen unseren Rub

4 EL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

2 EL Koriander, grob gemörsert oder geschrotet

1 TL Knoblauchpulver

1 TL Thymian

Alles gut vermischen und auf der Unter- und Oberseite der Brust auftragen. Den Rub leicht mit der Hand andrücken, damit er besser haftet.

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Wir haben den Minion-Ring knapp eine 3/4 Umdrehung gelegt, wobei nachher etwas mehr als 1/4 der Kohlen übrig blieb. Ihr solltet also mit einem Kohlenring von einem Halbkreis locker hinkommen. 6 Kohlen glühen wir im AZK vor und legen sie an den Anfang des Rings.

Unsere Rinderbrust kommt bei einer Temperatur von 100-120°C in den indirekten Bereich

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Dort wird sie auf eine KT von 68°C gezogen, was bei uns etwas mehr als 4 Stunden gedauert hat.

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Das Fleisch hat eine schöne durchgehende Rötung vom Pökeln und eine fantastische, feine Marmorierung. Die Brust darf jetzt auf Raumtemperatur abkühlen, bevor sie ein weiteres Mal vakuumiert wird und in den Kühlschrank kommt. Da wir testen wollen ob und welchen Unterschied  eine längere Lagerzeit nach dem Räuchern macht- manche schwören darauf- teilen wir das Fleisch und schneiden das erste Stück nach 5 Tagen, das Zweite nach 14 Tagen an.

Natürlich wurde die erste Scheibe schon vom noch warmen Fleisch geschnitten 😀  Warm war es noch etwas bissfest, kalt dagegen schon sehr zart. Aber jetzt ab in den Beutel. Die Anfangs 2kg schwere Brust hat jetzt übrigens noch ein Gewicht von 1,5 kg.

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Nach einer „gefühlten Ewigkeit“ von 5 Tagen wurde die erste Hälfte aus dem Vakuum befreit. Der Geruch der einem entgegen kommt ist schon fantastisch, aber die ersten hauchdünnen(schneidet die Scheiben möglichst dünn) Scheiben auf einem warmen Toast nur mit Butter waren der absolute Wahnsinn. Das Fleisch ist butterzart und wunderbar würzig.

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Macht euch die Mühe. Der Geschmack wird euch begeistern!

In einer Woche gibts noch das Update ob die extra Woche im Vakuum das Aroma noch verbessert hat.

Euer MoseltalBBQ

# Gefüllte Paprika mit Tzaziki und Feta

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Es ist schon wieder Sommerzeit!

Natürlich denken wir wieder mal an euch, damit euch beim nächsten Schwimmbad-Besuch nicht die Badehose vom Körper platzt oder vom „Muffin-Top“ verschlungen wird 😀

Also gibt es heute als Beilage gefüllte Paprika mit Tzaziki, Feta und Lauchzwiebeln.

Ihr braucht…

2 Spitzpaprika
200g Tzaziki
100g Feta
1 Bund Lauchzwiebeln
etwas Salz

Die Paprika schneidet ihr in Hälften und entfernt die Kerne und alles was raus muss. Gefüllte Paprika (4)Danach wascht ihr sie ab und gebt in jede Hälfte 1-2 EL Tzaziki.
Den Feta in Würfel schneiden und dazu geben. Lauchzwiebeln in kleine Ringe schneiden und darüber verteilen.Gefüllte Paprika (6)

Das Ganze etwas salzen und auf den vorgeheizten Grill.

Die Paprika werden kurz scharf angegrillt und dann indirekt bei 180-200°C GT ca.20 Minuten gegart, bis der Feta leicht etwas Farbe bekommt.Gefüllte Paprika (10)

Fertig ist eure  Beilage!

Ihr könnt statt Tzaziki auch Frischkäse verwenden.

Euer MoseltalBBQ

# Kartoffelgratin aus dem Dutch Oven

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Es gibt Kratäh!“
„Was???“
Kratääääh!“
„???????“
GRATENG!!!“
Oder besser gesagt- Kartoffelgrateng 🙂
Solche Dialoge kennt wohl fast jeder wenn es um diese leckere, überbackene Beilage geht. Vor allem für mehrere Gäste satt zu bekommen geht das Kartoffelgratin immer, da es schnell vorbereitet ist und sich fast von selbst macht. Und was noch mehr geht, ist Kartoffelgratin aus dem Dutch Oven.
Ihr braucht…(für 6-8 Personen/verwendet wird ein 12 Zoll Dutch Oven)
1,5kg Kartoffeln(festkochend)
400g Sahne
200g Creme fraiche
300g Emmentaler, gerieben
250g Speckwürfel
Muskatnuss
Salz
Pfeffer
etwas Butter
(wenn ihr wollt, Zwiebeln)

Die rohen Kartoffeln werden geschält und in dünne Scheiben geschnitten(am besten mit einem Gemüsehobel)

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Die Sahne und die Creme fraiche in eine Schüssel oder Messbecher geben und ordentlich zu einer Soße verrühren. Mit Salz, Pfeffer und ordentlich Muskatnuss würzen, verrühren und abschmecken. Danach den Dopf ordentlich mit Butter einreiben, damit nix anhaftet. Jetzt schichtet ihr die Kartoffelscheiben und gebt nach jeder Lage Speckwürfel und einen Schuss Soße darüberkartoffelgratin-6
Am Schluss den Käse darauf verstreuen

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Deckel drauf, und im AZK 25 Briketts durchglühen.
Davon kommen 8 Stück unter den Dopf(nicht mehr, damit es nicht anbrennt!) und die restlichen 17 Briketts auf den Deckel

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So solltet ihr eine Temperatur von 180-200°C erreichen. Nach 75-90 Minuten ist euer Gratin fertig, je nachdem wie dunkel ihr den Käse wollt.

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Fantastisch! Wer Kartoffelgratin einmal im Dopf gemacht hat, wird ihn garantiert nicht mehr im Backofen machen wollen 😉

Euer MoseltalBBQ

# Krustenbraten im Heubett

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Servus,
der Anblick eines Krustenbratens im Roh-Zustand sorgt bei euch schon für ein unkontrollierbares Zucken in den Kaumuskeln und lässt euer Fleisch-♥ höher schlagen?
Dann haben wir schon was gemeinsam.
Während bei den meisten Variationen in allerlei Sorten Bier eingelegt und auch bepinselt wird, werden wir unseren Braten heute im Heubett zubereiten.
Dazu benutzen wir das Heubett von Axtschlag(nicht gesponsort- ich schwör 😉 )
Diese besteht aus einer Box aus Rot-Zeder und ist gefüllt mit einer Kräuterheu-Mischung(Salbei, Rosmarin, rote Chili…)

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Desweiteren brauchen wir…(für 4 Personen)
2 kg Krustenbraten(z.B. aus dem Schweineschinken)
100g Salz
1 L Wasser
frisch gemahlener Pfeffer und grobes Meersalz

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Damit beim Krustenbraten auch die Kruste schön knusprig aufpoppt, und nicht zäh und ledrig wird, legen wir das gute Stück vor dem Grillen 1-2 Stunden mit der Schwarte in Salzlake. Dafür füllt ihr Wasser in eine Schale oder Auflaufform(bei der „Koncis“-Schale von Ikea war es 1 Liter Wasser) und gebt pro L Wasser 100g Salz hinzu. Dann legt ihr den Krustenbraten mit der Schwarte ins Salzwasser. Achtet darauf das nur die Schwarte im Wasser liegt, damit euer Fleisch nicht zu salzig wird.krustenbraten-im-heubett-9
Danach wischen wir die Schwarte mit Küchenpapier trocken und schneiden die Schwarte, am besten mit einem sehr scharfen Messer(z.B. Teppichmesser), rautenförmig ein. Dabei ist es wichtig das ihr die Schwarte nur bis zur Fettschicht einschneidet und nicht bis ins Fleisch!
Das Fleisch würzen wir etwas mit Pfeffer, die Schwarte reiben wir großzügig mit grobem Meersalz ein.Dann legen wir den Krustenbraten ins Heubett
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Das platzieren wir dann in der indirekten Zone unseres vorgeheizten Gasgrills. Wenn ihr wollt und Platz habt könnt ihr eine Auffangschale mit etwas Wasser drunter stellen. Auf dem Kohlegrill verfahrt ihr genauso. Die Kohlen aussen und eine Schale mit Wasser in die Mitte.krustenbraten-im-heubett-19
Den Grill regeln wir auf 160-180°C ein und haben erst mal Zeit uns um das Bier zu kümmern, dass wir sonst zum Einlegen verschwendet hätten 😉
Haben wir eine KT von ca. 68°C(nach ca 2-2,5 Stunden) erreicht, heizen wir den Grill auf 220-240°C hoch, damit die Kruste aufpoppt und schön knusprig wird.
Nach knapp 3 Stunden und einer KT von 73°C ist unser Krustenbraten fertig. Noch kurz ruhen lassen(z.B. 10 Minuten im BO bei 70°C ) und anschneiden…

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Der Geschmack war der Wahnsinn, die krosse Kruste ein Traum und das Fleisch superzart und saftig(wie man sieht 🙂 )

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Das Fleisch hat(vor allem unterhalb des Bratens) wunderbar den Geschmack des Kräuterheus angenommen und dadurch ein tolles Aroma bekommen. Abgesehen davon, das es während des Grillens herrlich nach Heu geduftet hat, hat sich die Verwendung der Box wirklich gelohnt. in Verbindung mit der krossen Kruste einfach perfekt wenn man einen Krustenbraten ohne Bier oder Marinaden grillen will. Gutes Teil!

Euer MoseltalBBQ

# Lasagne Suppe

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Mahlzeit,

wer kennt es nicht. Ihr schmeißt eine Party. Es gibt leckeres Augustiner Bier in massen, die Musik ist zwar nicht gut aber dafür umso lauter. Die Stimmung ist am Siedepunkt und kurz bevor es völlig eskaliert kommt er… Der kleine Hunger. Nein, wir meinen nicht das kleine gruselige Männchen von dem deutschen Milchreisgiganten. Wir meinen den kleinen Hunger, wegen dem man ohne Probleme eine Schubkarre Pommes oder ein gefülltes Schwein mit Nudeln essen könnte.

Damit ihr gut vorbereitet seid und ihr auf eurer Party doch noch das Eskalationslevel erreichen könnt, haben wir hier was für euch. Die perfekte Partymahlzeit jenseits des bekannten Chili con carne, Hackfleischbällchen oder Fleischkäse.

Die Lasagne Suppe!

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum eine Lasagne Suppe? Warum nicht eine herkömmliche Lasagne? Ganz einfach. Darum!

Die hier aufgeführten Zutaten reichen für ca. 6-8 Personen:

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  • 2 Möhren
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 große Zwiebeln
  • 200 g Knollensellerie
  • 4 Pfefferbeißer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1000 g Hackfleisch (gemischt)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 200 g Körniger Frischkäse
  • 200 g Creme fraiche
  • 125 g Parmesankäse
  • 200 g geriebener Gouda
  • 1 Chili (vielen Dank an unseren Chilispender aus dem wilden Osten (-:)
  • 8-10 Basilikumblätter
  • jeweils 3 EL getrockneter Oregano, geräucherter Paprika, Pfeffer
  • 2 EL Salz
  • ggf. noch etwas Salz, Pfeffer, Zucker zum abschmecken und noch etwas Gemüsebrühe auf Vorrat für die richtige Konsistenz zu erhalten
  • 1 Packung Lasagneplatten

Alles eingekauft? Dann fangen wir mal an.

Zuerst geht die Schnippelarbeit los. Möhren, Knoblauch, Zwiebeln, Sellerie, Pfefferbeißer und Basilikum einzeln klein hacken.

Währenddessen den Dopf auf Unterhitze vorbereiten. Wir haben mit 27 Briketts für den 12er Dopf gearbeitet. Zum anbraten werden alle Briketts unter den Dopf gelegt.

Die Pfefferbeißer werden jetzt in den mit Olivenöl benetzten Dutch Oven angebraten. Die Pfefferbeißer können gerne sehr stark angebraten werden. Kurz vor schwarz ist vollkommen OK.

Die Pfefferbeißer werden jetzt aus dem Dopf rausgenommen und das Hackfleisch findet seinen weg hinein. Dieses wird jetzt kurz aber kräftig angebraten. Jetzt werden die Zwiebeln, Knoblauch, Möhren und Sellerie hinzugegeben. img_3433

Jetzt wird der Oregano, das Salz, der Pfeffer und die klein gehackte Chili dazugeben.

 

Einmal kräftig umrühren. Es darf auch 3 oder 4 Mal sein. Das nimmt euch das Rezept nicht krumm.

Deckel drauf und das ganze für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

 

 

 

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Jetzt das ganze leckere Zeug mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Tomatenmark hinzugeben.

Wieder alles ordentlich umrühren und wieder 10 Minuten köcheln lassen.

 

 

 

 

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Nun finden die 2 Dosen gestückelte Tomaten den Weg in den Dopf.

Die angebratenen Pfefferbeißer wieder hinzugeben.

Die Packung Lasagneplatten werden grob zerbrochen und in den Dopf gegeben.

Die Platten jetzt vorsichtig mit einem rührfähigen Gerät (z.B. ein Kochlöffel) unterheben.

Deckel auf den Dopf und wieder für 10 Minuten köcheln lassen.

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Als nächstes wird der Dopf erstmal von Unterhitze auf Ober- und Unterhitze umgebaut.

Dafür werden 8 Briketts von unten auf den Deckel gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

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Nach 10 Minuten sollte dann folgendes Ergebnis vorliegen.

Jetzt finden die Kalorien ihren Weg in unsere Suppe. Der körnige Frischkäse, die Creme fraiche und der Parmesan werden vorsichtig untergerührt. Um das schlechte Gewissen zu beruhigen, kommen jetzt auch die Basilikumblätter hinzu.

Je nach Konsistenz kann man jetzt noch das ganze mit ein bißchen Gemüsebrühe strecken um es flüssiger zu machen.

 

 

 

Zum Abschluss wird jetzt der geriebene Gouda über die Lasagne Suppe gestreut. Der Dopf wird komplett auf Oberhitze umgebaut. Unter ständiger Beobachtung wird jetzt noch ca. 10 Minuten abgewartet. Danach solltet ihr dieses Ergebnis vorfinden.

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Die Lasagne Suppe wird am besten mit einer Suppenkelle entnommen und auf Suppentellern angerichtet. Dazu empfiehlt sich Brot oder Baguette.

Die Lasagne Suppe ist definitiv einer der leckersten Sachen die wir bisher in unserem Dopf gekocht haben. Das perfekte Partyessen und die perfekte Grundlage für eine lange Nacht von der man noch in Jahren berichten kann.

Denn wie ihr alle wisst.

Die besten Tage sind die Nächte.

In diesem Sinne, frohes feiern, frohes dopfen und immer ein Schluck Bier in der Flasche. Viel Spaß beim nachmachen.

BTW: Natürlich kann das Rezept auch in einem normalen Topf auf dem Herd nachgekocht werden. Aber kochen in der freien Natur macht einfach unglaublich viel mehr Spaß. Daher an alle die noch keinen haben. Kauft euch einen Dutch Oven. Bei nur einem bißchen Pflege, haben eure Kinder noch etwas, was sie dann ihren Kindern vererben können. Der Dopf ist geschaffen für die Ewigkeit!

 

Euer MoseltalBBQ

 

 

 

 

# gefülltes Hühnchen

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Heute gibt es etwas ganz besonderes im schönen Moseltal. Einen leckeren Gockel mit Hackfleischfüllung. Prinzipiell könnt ihr dem Gockel alles nach eurem belieben reinstecken, wir haben uns für folgende Zutaten entschieden.

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  • 1 Hühnchen
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 2 Lachzwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 roter Paprika
  • 1 Orange (ich weiß, auf dem Bild sind 2 zu sehen, dafür haben wir das Hackfleisch hier vergessen)
  • 500g Hackfleisch (ja, das Hackfleisch hat es leider nicht auf das Foto geschafft)
  • 200ml Kokosmilch
  • 100ml Orangensaft
  • ein Paar Löffel von Klaus seinem OFA Rub

 

Aber bevor wir anfangen das Hühnchen zu füllen, kommt erst der arbeitsintensive Teil. Das Hühnchen muss von innen entbeint werden. Wie man das am besten macht, kann auf unzähligen YouTube Videos genau verfolgt werden. Wir ersparen euch hier ein eigenes Video. Dieses würde eh sofort von YT gesperrt werden. Beim entbeinen bin ich die ganze Schimpfwort Palette von A bis Z und wieder zurück gegangen. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass es wirklich gut ist kein Chirurg geworden zu sein. Also jedenfalls ist es für meine potentiellen Patienten von enormer Wichtigkeit 🙂

 

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Nach dem erfolgreichen entbeinen, ist der Gockel erstmal platt. Leider ist mir hier die Haut ein wenig eingerissen. Das sollte es definitiv zu vermeiden gelten. Ich gelobe Besserung beim nächsten Versuch. Links in der Schale befinden sich übrigens die Knochen. Ich habe nur die Unterschenkel- und Flügelknochen drin gelassen. Ok, ich gebe es zu… ich habe aufgegeben.

 

Sämtliche Zutaten werden jetzt klein gehackt und in eine Schüssel gegeben. Zu der fertigen Hackfleischmischung geben wir noch ca. 50ml Kokosmilch hinzu und vermengen alles ordentlich.

 

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Den fertigen Fleischbrei füllen wir jetzt Stück für Stück in das Hähnchen. Am besten arbeitet ihr euch von beiden Öffnungen hin zur Mitte durch. Um dem ganzen Kunstwerk ein bißchen Stabilität zu verleihen, bindet ihr am Ende die Beine des Hühnchens zusammen.

 

Macht doch eine verdammt gute Figur die kleine pralle…

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Jetzt wird der Gockel noch mit dem OFA Rub von Klaus, großzügig eingerieben.

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Während das Huhn für ca. 90 Minuten bei 180°C auf den Grill wandert, mischt ihr euch aus dem restlichen Orangensaft und der Kokosmilch noch etwas in einem Glas zusammen. Dazu gebt ihr noch 2 EL von dem OFA Rub.

Während der Gockel im Solarium liegt, pinselt ihr ihn alle 20 Minuten mit dieser Marinade ein. Gegen Ende dreht ihr die Hitze noch ein bißchen auf, damit die Haut wunderbar kross wird.

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Sollte das Hähnchen am Ende so aussehen, dann habt ihr alles richtig gemacht.

Servieren könnt ihr es am besten mit Pommes oder Brot und einer leckeren BBQ Sauce.

Leider sind sämtliche Anschnittbilder nicht wirklich was geworden. Daher können wir euch nur mit diesem hier dienen.

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Alles in allem war es ein sehr sehr leckeres Ergebnis. Allerdings würden wir beim nächsten mal die Orangen weglassen. Diese waren verdammt bitter und haben den Geschmack ein wenig beeinträchtig. Eine komplett andere Füllung schwebt uns schon vor und wird definitiv getestet. Der Aufwand mit dem entbeinen lohnt sich wirklich. Aber achtet drauf, dass keine kleinen Kinder in der Nähe sind. Die gefallenen Ausdrücke nehmen die nämlich auf wie ein trockener Schwamm das Wasser. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede/schreibe.

 

Ich hoffe das Rezept gefällt euch und inspiriert euch vlt. zu einer eigenen Füllung. Wenn ihr das ganze nachgrillt, würden wir uns über Fotos in den Kommentaren sehr freuen. Gerne auch sachliche Kritik oder viel besser noch Lob 🙂

 

Bleibt artig

euer MoseltalBBQ