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Heute gibt es etwas ganz besonderes im schönen Moseltal. Einen leckeren Gockel mit Hackfleischfüllung. Prinzipiell könnt ihr dem Gockel alles nach eurem belieben reinstecken, wir haben uns für folgende Zutaten entschieden.

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  • 1 Hühnchen
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 2 Lachzwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 roter Paprika
  • 1 Orange (ich weiß, auf dem Bild sind 2 zu sehen, dafür haben wir das Hackfleisch hier vergessen)
  • 500g Hackfleisch (ja, das Hackfleisch hat es leider nicht auf das Foto geschafft)
  • 200ml Kokosmilch
  • 100ml Orangensaft
  • ein Paar Löffel von Klaus seinem OFA Rub

 

Aber bevor wir anfangen das Hühnchen zu füllen, kommt erst der arbeitsintensive Teil. Das Hühnchen muss von innen entbeint werden. Wie man das am besten macht, kann auf unzähligen YouTube Videos genau verfolgt werden. Wir ersparen euch hier ein eigenes Video. Dieses würde eh sofort von YT gesperrt werden. Beim entbeinen bin ich die ganze Schimpfwort Palette von A bis Z und wieder zurück gegangen. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass es wirklich gut ist kein Chirurg geworden zu sein. Also jedenfalls ist es für meine potentiellen Patienten von enormer Wichtigkeit 🙂

 

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Nach dem erfolgreichen entbeinen, ist der Gockel erstmal platt. Leider ist mir hier die Haut ein wenig eingerissen. Das sollte es definitiv zu vermeiden gelten. Ich gelobe Besserung beim nächsten Versuch. Links in der Schale befinden sich übrigens die Knochen. Ich habe nur die Unterschenkel- und Flügelknochen drin gelassen. Ok, ich gebe es zu… ich habe aufgegeben.

 

Sämtliche Zutaten werden jetzt klein gehackt und in eine Schüssel gegeben. Zu der fertigen Hackfleischmischung geben wir noch ca. 50ml Kokosmilch hinzu und vermengen alles ordentlich.

 

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Den fertigen Fleischbrei füllen wir jetzt Stück für Stück in das Hähnchen. Am besten arbeitet ihr euch von beiden Öffnungen hin zur Mitte durch. Um dem ganzen Kunstwerk ein bißchen Stabilität zu verleihen, bindet ihr am Ende die Beine des Hühnchens zusammen.

 

Macht doch eine verdammt gute Figur die kleine pralle…

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Jetzt wird der Gockel noch mit dem OFA Rub von Klaus, großzügig eingerieben.

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Während das Huhn für ca. 90 Minuten bei 180°C auf den Grill wandert, mischt ihr euch aus dem restlichen Orangensaft und der Kokosmilch noch etwas in einem Glas zusammen. Dazu gebt ihr noch 2 EL von dem OFA Rub.

Während der Gockel im Solarium liegt, pinselt ihr ihn alle 20 Minuten mit dieser Marinade ein. Gegen Ende dreht ihr die Hitze noch ein bißchen auf, damit die Haut wunderbar kross wird.

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Sollte das Hähnchen am Ende so aussehen, dann habt ihr alles richtig gemacht.

Servieren könnt ihr es am besten mit Pommes oder Brot und einer leckeren BBQ Sauce.

Leider sind sämtliche Anschnittbilder nicht wirklich was geworden. Daher können wir euch nur mit diesem hier dienen.

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Alles in allem war es ein sehr sehr leckeres Ergebnis. Allerdings würden wir beim nächsten mal die Orangen weglassen. Diese waren verdammt bitter und haben den Geschmack ein wenig beeinträchtig. Eine komplett andere Füllung schwebt uns schon vor und wird definitiv getestet. Der Aufwand mit dem entbeinen lohnt sich wirklich. Aber achtet drauf, dass keine kleinen Kinder in der Nähe sind. Die gefallenen Ausdrücke nehmen die nämlich auf wie ein trockener Schwamm das Wasser. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede/schreibe.

 

Ich hoffe das Rezept gefällt euch und inspiriert euch vlt. zu einer eigenen Füllung. Wenn ihr das ganze nachgrillt, würden wir uns über Fotos in den Kommentaren sehr freuen. Gerne auch sachliche Kritik oder viel besser noch Lob 🙂

 

Bleibt artig

euer MoseltalBBQ