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Kobe-Beef oder Wagyu….

…ist das wohl begehrteste Fleisch der Welt und für fast jeden Fleischliebhaber der absolute Traum schlechthin.

Über kaum ein anderes Fleisch ranken sich so viele Mythen wie auch Irrtümer, wie um das der japanischen Tajima-Rinder(Schwarzvieh)

Dabei heisst Wagyu nichts anderes als japanisches Rind. Von diesen stammt auch das berühmte Kobe-Fleisch. Da Kobe-Rind aber ein quasi geographisch geschützter Begriff ist, dürfen sich nur die Tiere so nennen, die auch wirklich aus der Region“Kobe“ kommen.

Deshalb fällt diese Delikatesse in unseren Breitengraden meist unter den Namen Wagyu.

Die besondere Marmorierung und der Fettgehalt im Fleisch erfordern eine sehr aufwendige Zucht. Die Rinder leben wenn möglich fast ausschliesslich auf der Weide und werden mit einem bestimmten Futtermix(u.a. Biertreber) versorgt.

Wenn durch Platzmangel keine ausreichende Weidehaltung möglich ist, kommen auch mal Massage-Bürsten zum Einsatz, die die Fettmarmorierung unterstützen sollen.

Man könnte eigentlich meinen, den Rindern geht es besser als uns….na ja zumindest bis sie bei uns auf dem Grill liegen 😄

Da unser MdV Marco Haag  natürlich weiss was gut für uns ist, hat er unter minimaler Anstrengung uns ein paar schöne Steaks zurecht geschnitzt 😎

Den Rest hätten wir am liebsten auch gleich mit genommen 😃

Das Fleisch haben wir erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank genommen. Allein wenn man den Fettrand mit dem Finger berührt, merkt man wie schnell das Fett weich wird. Da wundert es auch nicht das das Fett schon ab 25°C langsam schmilzt.

Etwas gutes Salz aufs Fleisch, dann wird von jeder Seite 2 Minuten scharf angegrillt.

Kurz ruhen lassen(auch wenns schwer fällt) und Guten…..

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Durch die Menge an intramuskulärem Fett im Fleisch zergeht das Steak einem auf der Zunge und hat einen fantastischen, buttrigen Geschmack.

Auch der nach dem Grillen von außen krosse Fettrand zerfliesst einem förmlich im Mund.

Einstimmig können wir jedenfalls sagen, dass es das beste Steak war, was wir je gegessen haben. Unfassbar zart und saftig, aber trotzdem mit dem nötigen Biss.

Unser Wagyu war der Wahnsinn, und wenn man sich mal was gönnen möchte, macht man damit sicher keinen Fehler.

Durch seinen hohen Fettgehalt sättigt ein Wagyu- Steak auch ganz anders wie die Kaliber die wir sonst vergrillen.

Da reichen 300-400 g völlig aus. Dem Magen und dem Geldbeutel 😉

Euer Moseltal-BBQ