# Lasagne Suppe

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Mahlzeit,

wer kennt es nicht. Ihr schmeißt eine Party. Es gibt leckeres Augustiner Bier in massen, die Musik ist zwar nicht gut aber dafür umso lauter. Die Stimmung ist am Siedepunkt und kurz bevor es völlig eskaliert kommt er… Der kleine Hunger. Nein, wir meinen nicht das kleine gruselige Männchen von dem deutschen Milchreisgiganten. Wir meinen den kleinen Hunger, wegen dem man ohne Probleme eine Schubkarre Pommes oder ein gefülltes Schwein mit Nudeln essen könnte.

Damit ihr gut vorbereitet seid und ihr auf eurer Party doch noch das Eskalationslevel erreichen könnt, haben wir hier was für euch. Die perfekte Partymahlzeit jenseits des bekannten Chili con carne, Hackfleischbällchen oder Fleischkäse.

Die Lasagne Suppe!

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, warum eine Lasagne Suppe? Warum nicht eine herkömmliche Lasagne? Ganz einfach. Darum!

Die hier aufgeführten Zutaten reichen für ca. 6-8 Personen:

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  • 2 Möhren
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 große Zwiebeln
  • 200 g Knollensellerie
  • 4 Pfefferbeißer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1000 g Hackfleisch (gemischt)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 200 g Körniger Frischkäse
  • 200 g Creme fraiche
  • 125 g Parmesankäse
  • 200 g geriebener Gouda
  • 1 Chili (vielen Dank an unseren Chilispender aus dem wilden Osten (-:)
  • 8-10 Basilikumblätter
  • jeweils 3 EL getrockneter Oregano, geräucherter Paprika, Pfeffer
  • 2 EL Salz
  • ggf. noch etwas Salz, Pfeffer, Zucker zum abschmecken und noch etwas Gemüsebrühe auf Vorrat für die richtige Konsistenz zu erhalten
  • 1 Packung Lasagneplatten

Alles eingekauft? Dann fangen wir mal an.

Zuerst geht die Schnippelarbeit los. Möhren, Knoblauch, Zwiebeln, Sellerie, Pfefferbeißer und Basilikum einzeln klein hacken.

Währenddessen den Dopf auf Unterhitze vorbereiten. Wir haben mit 27 Briketts für den 12er Dopf gearbeitet. Zum anbraten werden alle Briketts unter den Dopf gelegt.

Die Pfefferbeißer werden jetzt in den mit Olivenöl benetzten Dutch Oven angebraten. Die Pfefferbeißer können gerne sehr stark angebraten werden. Kurz vor schwarz ist vollkommen OK.

Die Pfefferbeißer werden jetzt aus dem Dopf rausgenommen und das Hackfleisch findet seinen weg hinein. Dieses wird jetzt kurz aber kräftig angebraten. Jetzt werden die Zwiebeln, Knoblauch, Möhren und Sellerie hinzugegeben. img_3433

Jetzt wird der Oregano, das Salz, der Pfeffer und die klein gehackte Chili dazugeben.

 

Einmal kräftig umrühren. Es darf auch 3 oder 4 Mal sein. Das nimmt euch das Rezept nicht krumm.

Deckel drauf und das ganze für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.

 

 

 

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Jetzt das ganze leckere Zeug mit der Gemüsebrühe ablöschen und das Tomatenmark hinzugeben.

Wieder alles ordentlich umrühren und wieder 10 Minuten köcheln lassen.

 

 

 

 

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Nun finden die 2 Dosen gestückelte Tomaten den Weg in den Dopf.

Die angebratenen Pfefferbeißer wieder hinzugeben.

Die Packung Lasagneplatten werden grob zerbrochen und in den Dopf gegeben.

Die Platten jetzt vorsichtig mit einem rührfähigen Gerät (z.B. ein Kochlöffel) unterheben.

Deckel auf den Dopf und wieder für 10 Minuten köcheln lassen.

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Als nächstes wird der Dopf erstmal von Unterhitze auf Ober- und Unterhitze umgebaut.

Dafür werden 8 Briketts von unten auf den Deckel gelegt.

 

 

 

 

 

 

 

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Nach 10 Minuten sollte dann folgendes Ergebnis vorliegen.

Jetzt finden die Kalorien ihren Weg in unsere Suppe. Der körnige Frischkäse, die Creme fraiche und der Parmesan werden vorsichtig untergerührt. Um das schlechte Gewissen zu beruhigen, kommen jetzt auch die Basilikumblätter hinzu.

Je nach Konsistenz kann man jetzt noch das ganze mit ein bißchen Gemüsebrühe strecken um es flüssiger zu machen.

 

 

 

Zum Abschluss wird jetzt der geriebene Gouda über die Lasagne Suppe gestreut. Der Dopf wird komplett auf Oberhitze umgebaut. Unter ständiger Beobachtung wird jetzt noch ca. 10 Minuten abgewartet. Danach solltet ihr dieses Ergebnis vorfinden.

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Die Lasagne Suppe wird am besten mit einer Suppenkelle entnommen und auf Suppentellern angerichtet. Dazu empfiehlt sich Brot oder Baguette.

Die Lasagne Suppe ist definitiv einer der leckersten Sachen die wir bisher in unserem Dopf gekocht haben. Das perfekte Partyessen und die perfekte Grundlage für eine lange Nacht von der man noch in Jahren berichten kann.

Denn wie ihr alle wisst.

Die besten Tage sind die Nächte.

In diesem Sinne, frohes feiern, frohes dopfen und immer ein Schluck Bier in der Flasche. Viel Spaß beim nachmachen.

BTW: Natürlich kann das Rezept auch in einem normalen Topf auf dem Herd nachgekocht werden. Aber kochen in der freien Natur macht einfach unglaublich viel mehr Spaß. Daher an alle die noch keinen haben. Kauft euch einen Dutch Oven. Bei nur einem bißchen Pflege, haben eure Kinder noch etwas, was sie dann ihren Kindern vererben können. Der Dopf ist geschaffen für die Ewigkeit!

 

Euer MoseltalBBQ

 

 

 

 

# gefülltes Hühnchen

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Heute gibt es etwas ganz besonderes im schönen Moseltal. Einen leckeren Gockel mit Hackfleischfüllung. Prinzipiell könnt ihr dem Gockel alles nach eurem belieben reinstecken, wir haben uns für folgende Zutaten entschieden.

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  • 1 Hühnchen
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 2 Lachzwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 roter Paprika
  • 1 Orange (ich weiß, auf dem Bild sind 2 zu sehen, dafür haben wir das Hackfleisch hier vergessen)
  • 500g Hackfleisch (ja, das Hackfleisch hat es leider nicht auf das Foto geschafft)
  • 200ml Kokosmilch
  • 100ml Orangensaft
  • ein Paar Löffel von Klaus seinem OFA Rub

 

Aber bevor wir anfangen das Hühnchen zu füllen, kommt erst der arbeitsintensive Teil. Das Hühnchen muss von innen entbeint werden. Wie man das am besten macht, kann auf unzähligen YouTube Videos genau verfolgt werden. Wir ersparen euch hier ein eigenes Video. Dieses würde eh sofort von YT gesperrt werden. Beim entbeinen bin ich die ganze Schimpfwort Palette von A bis Z und wieder zurück gegangen. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass es wirklich gut ist kein Chirurg geworden zu sein. Also jedenfalls ist es für meine potentiellen Patienten von enormer Wichtigkeit 🙂

 

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Nach dem erfolgreichen entbeinen, ist der Gockel erstmal platt. Leider ist mir hier die Haut ein wenig eingerissen. Das sollte es definitiv zu vermeiden gelten. Ich gelobe Besserung beim nächsten Versuch. Links in der Schale befinden sich übrigens die Knochen. Ich habe nur die Unterschenkel- und Flügelknochen drin gelassen. Ok, ich gebe es zu… ich habe aufgegeben.

 

Sämtliche Zutaten werden jetzt klein gehackt und in eine Schüssel gegeben. Zu der fertigen Hackfleischmischung geben wir noch ca. 50ml Kokosmilch hinzu und vermengen alles ordentlich.

 

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Den fertigen Fleischbrei füllen wir jetzt Stück für Stück in das Hähnchen. Am besten arbeitet ihr euch von beiden Öffnungen hin zur Mitte durch. Um dem ganzen Kunstwerk ein bißchen Stabilität zu verleihen, bindet ihr am Ende die Beine des Hühnchens zusammen.

 

Macht doch eine verdammt gute Figur die kleine pralle…

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Jetzt wird der Gockel noch mit dem OFA Rub von Klaus, großzügig eingerieben.

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Während das Huhn für ca. 90 Minuten bei 180°C auf den Grill wandert, mischt ihr euch aus dem restlichen Orangensaft und der Kokosmilch noch etwas in einem Glas zusammen. Dazu gebt ihr noch 2 EL von dem OFA Rub.

Während der Gockel im Solarium liegt, pinselt ihr ihn alle 20 Minuten mit dieser Marinade ein. Gegen Ende dreht ihr die Hitze noch ein bißchen auf, damit die Haut wunderbar kross wird.

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Sollte das Hähnchen am Ende so aussehen, dann habt ihr alles richtig gemacht.

Servieren könnt ihr es am besten mit Pommes oder Brot und einer leckeren BBQ Sauce.

Leider sind sämtliche Anschnittbilder nicht wirklich was geworden. Daher können wir euch nur mit diesem hier dienen.

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Alles in allem war es ein sehr sehr leckeres Ergebnis. Allerdings würden wir beim nächsten mal die Orangen weglassen. Diese waren verdammt bitter und haben den Geschmack ein wenig beeinträchtig. Eine komplett andere Füllung schwebt uns schon vor und wird definitiv getestet. Der Aufwand mit dem entbeinen lohnt sich wirklich. Aber achtet drauf, dass keine kleinen Kinder in der Nähe sind. Die gefallenen Ausdrücke nehmen die nämlich auf wie ein trockener Schwamm das Wasser. Glaubt mir, ich weiß wovon ich rede/schreibe.

 

Ich hoffe das Rezept gefällt euch und inspiriert euch vlt. zu einer eigenen Füllung. Wenn ihr das ganze nachgrillt, würden wir uns über Fotos in den Kommentaren sehr freuen. Gerne auch sachliche Kritik oder viel besser noch Lob 🙂

 

Bleibt artig

euer MoseltalBBQ

 

# Beef Jerky

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Wer kennt es nicht….

..die kleinen Tütchen mit leckerem Trockenfleisch, die einem spätestens an der Kasse das Gefühl geben pures Gold gekauft zu haben.
Denn ca. 4 Taler für eine schlanke 75g-Packung sind schon happig, zumal man die kleinen Fleisch-Briefmarken auch ruck-zuck inhaliert hat.
Dafür ist Beef Jerky sehr vielseitig. Ob als Outdoor-Snack(lange haltbar), als Protein-Lieferant für Kraftsportler oder als Diät-Snack(fettarm)
Und weils selbstgemacht immer noch am besten schmeckt, lassen wir den Grill heute aus und machen uns an die Arbeit 😉
Wir zeigen euch die Variante im Dörrautomat Schritt für Schritt.
Dafür haben wir uns den Dörrautomat von Severin besorgt(250w/ ca.40 Euro online bei einschlägigen Händlern zu erstehen), mit dem man natürlich auch gut Obst, Kräuter, Pilze trocknen kann.
Dieser besteht aus 5 Etagen mit Gitterrosten, somit wird das Fleisch von unten und oben getrocknet.
Auf allen Etagen findet ca. 2Kg Fleisch Platz.
Da die Gebläse-Einheit sich unten befindet, müssen die Etagen regelmässig während des Dörr-Vorgangs gewechselt werden, damit ihr ein gleichmäßiges Ergebnis bekommt.
Nun denn….
Wir besorgen erstmal 1,8kg Rinderrouladen(ca. 8 Rouladen), da diese die perfekte Dicke für unser Beef Jerky haben. Ansonsten könnt ihr auch Rindfleisch vom Rumpf oder Lende nehmen, am besten so fettfrei wie möglich. Lasst euch das Fleisch auf 4-5mm dicke Scheiben schneiden, oder falls ihr es zu Hause mit dem Allesschneider oder dem Messer selbst schneiden wollt, vorher ca 2 Stunden anfrieren. Fett und Sehnen müsst ihr vorher wegschneiden, da sich Fett nicht trocknen lässt und ranzig werden kann. Vom Ausgangs-Gewicht bleiben nach dem dörren noch ca 1/3 übrig.
Da ihr hier mit rohem Fleisch arbeitet, solltet ihr auf Hygiene achten!

Als Marinade verwenden wir für die Hälfte vom Jerky die Jack Daniel´s Full Flavour Smokey BBQ-Sauce, und für die andere Hälfte machen wir eine Marinade aus folgenden Zutaten….(für 1,5-2 Kg Fleisch)
100ml Worcester-Sauce
100ml Soya-Sauce
1 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
1 TL Knoblauchpulver
1 TL Zwiebelpulver
1 TL Chiliflocken o. Chilipulver
2 TL Liquid Smoke

Die Zutaten in einer Schüssel vermischen und kurz ziehen lassen

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Jetzt schneiden wir unser Fleisch in ca 3cm breite Streifen…beef-jerky-6

…und legen sie in eine grosse Schüssel.
Darüber geben wir jetzt einen ordentlichen Schuss unserer Marinade bzw. BBQ-Sauce und vermischen sie mit dem Fleisch.beef-jerky-9

Das Ganze packen wir jetzt in einen Frischhaltebeutel, verschließen ihn und legen es über Nacht in den Kühlschrank,damit es richtig durchziehen kann(mindestens 3 Stunden).
Zwischendurch haben wir den Beutel auch gewendet damit die Marinade richtig verteilt wird.
Am nächsten Tag nehmen wir die Streifen aus dem Beutel und drücken sie auf einem Stück Zewa leicht trocken, damit sich der Dörr-Prozess durch überschüssige Flüssigkeit nicht unnötig verlängert.
Danach verteilen wir das Fleisch auf den Gitterrosten, so dass zwischen den Streifen nur noch ein kleines bißchen Platz bleibt. Die Streifen sollten nicht überlappen.


Für 1,8Kg Rindfleisch brauchten wir 4 von 5 Etagen.
Ist das Fleisch komplett auf den Rosten verteilt, schmeissen wir unseren Automat an. Was ziemlich einfach ist, denn der Dörr-Automat von Severin verfügt nur über einen An/Aus-Schalter und kann/muss nicht reguliert werden 😉beef-jerky-15

Die Etagen müssen wir jede Stunde durchwechseln(immer die oberste nach unten), da durch die unten sitzende Gebläse-Einheit die unterste Etage logischerweise am stärksten trocknet.
Nach 6 Stunden hatte unser Jerky seine gewünschte Konsistenz(dunkle, trockene Optik)beef-jerky-25Beef Jerky (22).JPG

Das Beef Jerky muss jetzt, am besten auf einem Gitter, richtig auskühlen.
Danach packen wir es in Zipp-Beutel. Man sollte das Fleisch noch mindestens einen Tag im Beutel lagern,damit sich die Restfeuchtigkeit im Fleisch auf alle Stücke verteilen kann. Wir haben noch zusätzlich etwas Steakpfeffer mit in den Beutel gegeben 😉
Das Beef Jerky ist bei trockener Lagerung(im Schrank)mindestens 3 Monate haltbar.
Das Ergebnis ist die Arbeit auf jeden Fall wert!
Viel Spass beim Testen!

Euer MoseltalBBQ

# Iberico Rouge mit Parmesan-Kräuter-Kruste

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Bonjour…
In ein paar Tagen gehts wieder los.
Die EM in Frankreich beginnt.
Klar also das wir uns als Fussball-Fans dazu was einfallen lassen.
Da auch wir Fussball am liebsten in Gesellschaft schauen muss das Gericht auf jeden Fall ein paar gestandene Männer(und Frauen  😉 ) satt machen.
Und da es ja eine Europameisterschaft ist, beziehen wir gleich ein paar Nationen mit ein.
Voila….das Iberico Rouge mit Parmesan-Kräuter-Kruste!
Damit trifft iberischer Duroc-Schweinenacken(Spanien)auf Rouge(Frankreich), also rohen, herzhaften Bauernschinken(Deutschland), grob gehobelten Parmesan(Italien) und jungen Gouda(nice try, Holland…  😀 )
Das war unsere Einkaufsliste…

1,7 kg Iberico Schweinenacken vom Duroc
250g junger Gouda,am Stück
12 Scheiben Bauernschinken
Salz
Pfeffer
100g Parmesan, am Stück
3 EL Kräuter-Mischung, TK

Auf gehts…
Der Gouda wird in ca 2cm dicke und 2cm breite Stifte geschnitten und mit jeweils einer Scheibe Bauernschinken umwickelt

Iberico Rouge (1)
Danach wird der Nacken aufgefächert(siehe#Schweinenacken mit Brät-Füllung) , eine Scheibe Schinken jeweils auf beiden Kopfseiten(sie verhindern das zu viel Käse später hinaus läuft)und die Käse-Schinken Rollen in den Nacken gelegt

Iberico Rouge (3)
Jetzt rollt ihr den Nacken auf und bindet ihn mit Küchengarn zusammen. Anschliessend wird das Fleisch noch mit Salz und Pfeffer gewürzt.
Wenn ihr wissen wollt wir ihr einen Nacken richtig bindet, gebt bei Youtube „Braten binden“ ein und schaut euch das Video von Chefkoch.de an.
Dann kommt ihr euch auch nicht mehr vor wie beim Amateur-Bondage 🙂

Iberico Rouge (9)
Ab auf den vorgeheizten Grill mit dem guten Stück. Von allen Seiten kurz scharf angrillen und dann in die indirekte Zone(beim Gasgrill über die ausgeschalteten Brenner, beim Kohlegrill in die Mitte, Kohle(körbe) an den Rand)
Stellt eine Schale unter das Fleisch, damit euch das Fett und der Käse(und später der Parmesan beim Auftragen) nicht in den Grill läuft.
Gegrillt wurde bei einer Garraumtemperatur von 150-170°C bis auf eine KT von 73°C.
Während der Nacken aufliegt hobeln wir den Parmesan schön grob auf einer Reibe und mischen 3 EL TK-Kräutermischung unter.(z.B.die 8-Kräuter-Mischung von Feinkost Albrecht Süd  😉 )

Iberico Rouge (10)
Die Kräuter-Käse-Mischung tragen wir nach ca 2 3/4 Stunden und einer KT von 65°C großzügig auf und drücken sie leicht fest.

Iberico Rouge (13)
Nach einer weiteren Stunde, also einer Gesamtzeit von 3 3/4 Stunden, haben wir unsere KT von 73°C erreicht. Der Käse ist jetzt schön verlaufen und hat eine leicht dunkle Kruste gebildet.
Das Fleisch darf jetzt noch 10 Minuten ruhen(z.B.in einer Schale oder Auflaufform mit Backpapier abgedeckt), dann wird angeschnitten und serviert!

Iberico Rouge (17)Iberico Rouge (21)

Allez!

Euer MoseltalBBQ

 

# Chimichurri

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Buenos Dias,
diese argentinische Kräutersauce darf auf keinem Asado(südamerik. Grillfest)fehlen. Sie wird dort hauptsächlich zu Rind, aber auch zu Fisch und Geflügel gereicht. In der Südamerikanischen Küche wechseln dabei die Zutaten von Land zu Land. Die Hauptzutaten dabei sind in der Regel: Petersilie, Thymian, Oregano, Knoblauch und Lorbeer(den wir allerdings weglassen,wenn ihr wollt macht 1-2 Blätter rein 😉 )
Falls also mal ein paar hungrige Gauchos auf der Durchreise bei euch einkehren, wisst ihr jetzt wie ihr zu den leckeren argentinischen Steaks ein leckeres Kräuterpesto macht 🙂
Ihr braucht…

1 Bund glatte Petersilie
1 Schalotte
1 EL Thymian, getrocknet
1 EL Oregano, getrocknet
2 Knoblauchzehen
1 EL Limettensaft
1 EL Weisweinessig
3/4 TL Chiliflocken
1 TL Meersalz
1/2 TL schwarzer Pfeffer, gemahlen
gutes Olivenöl(ca. 50-100ml, je nach Konsistenz des Pestos)

Die Petersilie, die Schalotte und den Knoblauch klein hacken und mit dem Thymian, Oregano, Chiliflocken, Meersalz und Pfeffer in einen Mörser geben.
Jetzt noch den Essig und den Limettensaft dazu und alles ordentlich zerstossen, bis eine Paste entsteht.

Chimichurri (5)Diese dann etwas ziehen lassen.
Jetzt könnt ihr so viel Olivenöl hinzugeben bis euer Pesto die gewünschte Konsistenz hat.

Chimichurri (10).JPGDas Ganze ordentlich verrühren, in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und im Kühlschrank lagern.
Achtet darauf das die Oberfläche komplett mit Öl bedeckt ist!
Die Sauce sollte mindestens 1 Tag durchziehen bevor ihr sie serviert.
Ihr werdet merken das sie von Tag zu Tag aromatischer wird.
Nach etwas mehr als einer Woche sollte die Sauce verbraucht sein  😉

Euer MoseltalBBQ

#Die perfekten Burger Buns

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Was geht immer? Richtig, Burger!
Und als echte Burger-Fans haben wir über die Jahre viele gute Brötchen-Variationen probiert(und die besten natürlich für euch in unserem Blog festgehalten 😉 ).
Ein guter Burger steht und fällt meist mit dem Bun und die Anforderungen sind hoch:
– es muss nahezu unzerstörbar und extrem Aufnahme-fähig sein(Fleischsaft/ Saucen)
– gleichzeitig aber auch weich wie ein Kissen
– es sollte einen feinen,nicht zu penetranten Butter-Geschmack haben
Oder kurz…..es muss den Burger in die Oberklasse befördern
Und nach langem Suchen haben wir es. DAS Rezept für die perfekten Burger Buns.

Zutaten für 10-12 Buns
500g Mehl Typ 550
250ml Milch 3,5%
1 Würfel frische Hefe
70g Butter
4 TL Zucker
1 TL Salz
1 Ei
nach Bedarf Sesam
 

Zum Bestreichen
1 Ei
1 EL Milch

Zubereitung
Die Milch in der Mikrowelle auf lauwarm erwärmen(wirklich nur lauwarm,nicht heiss!) , danach in eine große Schüssel schütten und die Butter und den Zucker hinzu geben. Noch die Hefe hinein bröseln und 5 Minuten gehen lassen. Zwischendurch einmal umrühren.
Danach alle Zutaten dazu schütten und in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer 5-10 Minuten kneten bis ihr eine geschmeidig glänzende Teigmasse habt.
Nach dem Kneten lasst ihr den Teig abgedeckt in der Schüssel bei Zimmertemperatur 1 Stunde gehen.
Wählt eine große Schüssel, da sich das Volumen des Teigs stark vergrößert 😉
Den Teig legt ihr euch dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche und teilt ihn in 80-90g schwere Stücke auf. Diese rollt ihr dann in eurer Handfläche, drückt sie auf der Arbeitsfläche etwas platt, legt den Rand nach innen und drückt es wieder etwas an. So bekommt ihr nachher genug Oberflächenspannung ins Brötchen.
Man bezeichnet dies auch als „Schleifen„(einfach bei Youtube „Brötchen schleifen“eingeben).
Die Teiglinge legt ihr dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech(max. 6 Stück pro Blech)

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Den Backofen nur auf 30-40°C Ober-/Unterhitze(nicht höher, ggfls den BO nach aufwärmen wieder ausschalten) aufwärmen und die Teiglinge auf dem Blech darin nochmals 30 Minuten gehen lassen.

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Jetzt den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze aufheizen.
In der Zwischenzeit das Ei mit 1 EL Milch verquirlen und die Brötchen damit bestreichen.
Hat der BO die 200°C erreicht, kommen die Brötchen noch mal 15-20 Minuten hinein, bis sie goldbraun sind.

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Danach die Buns unbedingt auf einem Gitter auskühlen lassen, damit euch nicht der Boden aufweicht.

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Fertig sind eure perfekten, fluffigen Burger Buns!

Burger Buns (23)Burger Buns (18)

Euer MoseltalBBQ

# Dry-Aged Tomahawk Steak

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Das Tomahawk Steak, auch bekannt als das „Steak für Männer“.
Was auf den ersten Blick aussieht wie das Mittagessen von Fred Feuerstein, ist der Traum eines jeden Metzgers(wegen dem gut bezahlten Knochen 😉 )und unter den Grillern längst Kult.
Dabei ist es lediglich ein Rib-Eye(oder auch Entrecote)mit langem Knochen aus der Hochrippe. Doch genau dieser Knochen verleiht dem Steak diese „Indianerbeil-Optik“.
Also genau das richtige wenn ihr beim nächsten BBQ mal für Aufsehen sorgen wollt. Denn was ist imposanter als ein Knochen der aus dem Grill ragt?
Richtig, 2 Knochen 😀
Deshalb hat uns unser MdV, Marco Haag, 2 wunderschöne Tomahawks geschnitzt, die vorher knapp 6 Wochen in seiner Kühlkammer reifen durften.

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Etwa eine Stunde vor dem Grillen holen wir die jeweils knapp 1,2 kg schweren Prachtstücke aus dem Kühlschrank und lassen sie schon mal Temperatur annehmen.
Eine Viertel Stunde vor dem Auflegen salzen wir sie dann.
Generell braucht trocken gereiftes Fleisch keine weiteren Zutaten als Salz und Pfeffer.
Alles andere würde diesen fantastischen nussigen Dry-Aged Geschmack verfälschen.
Jetzt aber ab auf den vorgeheizten Grill, wir haben schliesslich Hunger 🙂
Bei voller Leistung heisst es jetzt: 2min/2min/3min
Also 2 Minuten, dann eine viertel Drehung und weitere 2 Minuten fürs Branding, danach das Steak wenden und von dieser Seite noch mal 3 Minuten scharf angrillen. Jetzt wandert das Steak für ca 30 Minuten in die indirekte Zone und wird dort auf eine KT von 54°C gezogen.
Nach erreichen der KT kurz ruhen lassen und servieren.

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Es.War.Der.Hammer!!!

Den Knochen könnt ihr nach dem Essen noch als Schuhlöffel verwenden 😉

Euer MoseltalBBQ

# Bier Brot im Cowboy Style

Howdy,

wer kennt es nicht? Man reitet auf seinem ungezähmten Gaul durch das neblige Moseltal. Gerade hat man Schlachtvieh von der einen Weide zur anderen getrieben, was in der Trierer Rush-Hour gar nicht so einfach ist. Und wenn dann noch eine Baustelle… nein komm, lassen wir das besser.

Jedenfalls kämpft man sich ausgehungert und übermüdet durch das Moseltal und will nur noch eins. ESSEN. Den Gaul brauchen wir noch, also können wir den nicht zu Lasagne verarbeiten. Was also tun?
Natürlich, wir schauen mal was die Satteltaschen so für Geheimnisse verbergen. Ich greife rein und finde Mehl, eine Flasche Bier auf der anderen Seite ist ein Gusseiserner Topf befestigt. Jetzt weiß ich es, wir backen ein Brot!?! Mööp, Mööp, Mööp…. Verdammt, der Wecker holt mich aus mein Wildwest träumen raus. Jetzt wo es gerade interessant wurde. Egal, das Brot backen wir jetzt trotzdem. Los geht´s.


 

Die Zutaten:

– 200 gr. 405 Mehl

– 200 gr. 550 Mehl

– 1 Flasche Bier

– 3 TL Backpulver

– 1,5 TL Zucker

– 1 TL Salz

– 1 TL Zwiebelgranulat

– 1 TL Knochblauchgranulat

– 1 TL getrocknete Chilischoten (wer es schärfer mag, darf gerne mehr verwenden)

– 1 12er Dutch Oven

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Der Teig für dieses Brot ist wirklich schnell vorbereitet. Am besten wird der AZK schon zu Beginn gezündet. Es wird eine Temperatur von ca. 170°C benötigt. Bei einem 12er Dutch Oven werden also 15 Kohlen auf den Deckel und 8 unter den Dutch Oven gelegt. Durch unsere enormen Kenntnisse in der Arithmetik wissen wir also dass wir 23 Briketts durchglühen müssen 🙂

Alle trockenen Zutaten werden in die Küchenmaschine gegeben und mit dem Knethaken verrührt. Die getrockneten Chilis werden vorher mit einem Küchenmesser fein gehackt. Während die Maschine arbeitet, geben wir Schluck für Schluck das Bier hinzu. Zwischendurch darf gerne mal gekostet werden. Das Bier, nicht der Teig! Nach ca. 300ml Bier, sollte der Teig eine schöne Konsistenz haben. Jetzt den Teig zu einer Kugel formen, ab in den Dutch Oven damit und flach drücken. Der Dutch Oven wird vorher noch gründlich mit Olivenöl benetzt damit das Brot später nicht anpappt.

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In der Zwischenzeit ist unser AZK durchgeglüht und die Briketts wandern wie oben beschrieben auf den Dutch Oven.

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Ca. 25-30 Minuten später ist unser Traum von einen Bierbrot in Wildwest Manier erfüllt.

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Wie man sieht, muss man kein Cowboy sein um ein leckeres Brot im Dutch Oven zu zaubern.

Aber es würde auch nicht dabei schaden:)

Wir empfehlen das Brot im Sommer als Beilage mit verschiedenen Dips zu servieren. Durch die leichte Chilischärfe eignen sich hier hervorragend Dips auf Käse- oder Quarkbasis.

Viel Spaß beim nachdopfen

euer MoseltalBBQ

# Frohes Neues!

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Wieder ist ein Jahr vorbei.

Es wurde viel gegrillt und natürlich auch viel gegessen.

Und am Ende des Jahres denkt man wieder: Mist, ich bin zu klein für mein Gewicht 😀

Aber was soll’s, Hauptsache es hat geschmeckt!

Und das hat es von Thailand über Malaysia bis zu Panama und Venezuela, um nur ein paar Exoten zu nennen. Wahnsinn wo unser Blog überall aufgerufen wurde 🙂

Dickes DANKE dafür!

Wir hoffen ihr bleibt uns auch im neuen Jahr treu.

Wir versorgen euch natürlich weiterhin mit richtig geilen Gerichten das euch die Mütze weg fliegt 😉

In diesem Sinne einen guten Start ins neue Jahr!!!

Euer MoseltalBBQ

 

# Der LEMMY-Burger

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Hallo Freunde,

viele Menschen haben das Ziel in ihrer Lebenszeit einen Fußabdruck auf unserer Erde zu hinterlassen.

Andere Menschen wollen einfach nur dass machen, was ihnen Spaß macht und hinterlassen so ein Schlachtfeld an Fußabdrücken auf unserem Planeten.

Ian Fraser Kilmister, besser bekannt als „Lemmy“, war solch ein Mensch. Seine Musik prägte mehr als eine Generation Menschen. Bands wie Metallica, ACDC, die toten Hosen, nur um einige zu nennen, würden wohl ohne Motörhead nicht den Sound haben, für den sie heute bekannt sind. Man kann nicht mal abschätzen, wie viele Bands ohne Lemmy und seine Band erst gar nicht gegründet worden wären.

Lemmy war über Jahrzehnte der „Vorzeige-Rockstar“. Immer laut, immer unbequem aber niemals langweilig. Interviews mit ihm waren meist ein Vergnügen und es entstanden Zitate die seinen Tod um Jahrzehnte überdauern werden.

„Das war eine super Zeit, der Sommer von 1971. Ich kann mich nicht an die Zeit erinnern – aber ich werde sie niemals vergessen.“

„Weshalb ich Atheist bin? Eine Jungfrau wird von einem Geist geschwängert? Come on! Piss off!“

„Unsere gesamte Crew war auf Acid während der ganzen Tour (…) Acid war damals legal. (…) Wenn wir high waren, gingen wir immer in den Park und redeten mit den Bäumen – und manchmal gewannen die Bäume die Diskussion.“

„Warum sollte jemand entscheiden, wann man zu alt für etwas ist? Ich bin nicht zu alt. Und solange ich nicht selbst entscheide, dass ich zu alt bin, werde ich das verdammt nochmal auch nicht sein.“

Lemmy, der am heiligen Abend 2015 70 Jahre alt wurde, verstarb am 28.12.2015 nach kurzer schwerer Krankheit.

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Man kann Lemmy nicht genug huldigen. Die Konzerte von ihm, werden immer unvergessen bleiben und ich bin dankbar, dass ich mehrere Auftritte von ihm und Motörhead erleben durfte!!! Dennoch werden wir es versuchen! Mit unserem LEMMY Burger!


 

Was passt besser zu einem Burger -den wir Lemmy widmen- als eine leckere Jack Daniels BBQ Sauce? Richtig, nichts!

Die Zutaten für die Jack Daniels BBQ Sauce

  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 große Zehen Knoblauch
  • 250 ml Jack Daniels
  • 500 ml Ketchup
  • 125 ml Weißweinessig
  • 50 ml Worcestersauce
  • 50 ml Tomatenmark
  • 1/2 Tasse brauner Zucker
  • 150 ml Zuckerrübensirup
  • 1 TL Pfeffer
  • 1/2 EL Salz
  • 1 TL Tabasco
  • Liquid Smoke nach Bedarf

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Zuerst werden die Zwiebeln und der Knoblauch klein gehackt. Hier müsst ihr nicht filigran vorgehen denn die Sauce wird später mit dem Handmixer bearbeitet. Beides gebt ihr jetzt für 15 Minuten in einen Topf den ihr mit ca. 150 ml. Jack Daniels aufgefüllt habt. Bei mittlerer Hitze lasst ihr das ganze jetzt ordentlich ziehen. ACHTUNG! Der Whiskey darf nicht kochen! Jetzt gebt ihr den restlichen Whiskey hinzu und zündet das Jacki-Knoblauch-Zwiebelsut mit einem Feuerzeug oder Streichholz an. Sobald die Flammen erloschen sind (ca. 3 Minuten) gebt ihr die restlichen Zutaten in den Topf und rührt alles ordentlich unter. Jetzt kommt der Handmixer zum Einsatz. Anschließend lasst ihr die Sauce noch ca. 10 Minuten köcheln. Das war es schon. Diese Sauce nimmt etwa nur 50 Minuten Zeit in Anspruch und ist trotzdem super lecker.

Kleiner Tipp: Kocht die Sauce 1-2 Tage bevor ihr diese benötigt. Dann kann sie noch einmal ordentlich durchziehen.


 

Für die Buns haben wir unsere allzeit bewährten Buns in abgewandelter Form verwendet.  Die Zwiebeln und den Bacon haben wir weg gelassen, dafür haben wir eine Tube schwarze Lebensmittelfarbe hinzugegeben. Schließlich muss ein ordentlicher Rock´n Roll Burger auch die entsprechende Farbe aufweisen!

Lemmy Burger (2)

 

 

Sehen die Buns in schwarz nicht fantastisch aus?


 

Auf einen richtigen Burger darf natürlich der Bacon und die Zwiebeln nicht fehlen. Am besten ist natürlich eine Variante aus beidem. Deswegen bekommt der LEMMY Burger leckere Bacon-Zwiebelringe serviert.

Was ihr hierfür braucht:

  • breit geschnittene große Zwiebelringe (1cm dick)
  • Jack Daniels BBQ Sauce oder eine Sauce eurer Wahl
  • pro Zwiebelring 2-3 Scheiben Bacon
  • Honig

Die Zwiebelringe werden ausreichend mit der BBQ Sauce bestrichen und anschließend mit 2-3 Scheiben Bacon umwickelt.

Lemmy Burger (1)

Die Bacon-Onion Rings wandern jetzt für ca. 60 Minuten bei 140°C auf die indirekte Zone des Grills. Nach 50 Minuten werden die leckeren Dinger noch mit Honig eingepinselt. Ist ´ne riesen Sauerrei, aber unverschämt lecker 🙂


 

Die Patties werden wie immer gemacht. Pures Rinderhack mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend ein ordentliches 200g Pattie formen. Kurz in den Froster damit, damit es anschließend auf dem Grill die Form hält und fertig!

Wenn Sie leicht angefrostet sind, wandern die Patties für jeweils 4 Minuten von jeder Seite auf das Höllenfeuer (volle Leistung)  des Grills. Danach zieht ihr die Patties in die indirekte Zone und legt noch eine Scheibe irischen Cheddar oben drauf. LECKER!

Mit ein bißchen Glück und Planung, sind die Bacon-Onion Rings und die Patties auch gleichzeitig fertig. Falls nicht, gönnt euch in Erinnerung an Lemmy ein Glas von seinem Lieblingsgetränk. Jack Daniels Cola auf Eis und wartet.


 

Jetzt geht es los! Jetzt reißt ihr mal ordentlich die Boxen auf und lasst Motörhead aus den Boxen brüllen.

zb: Motörhead – Ace of Spades

…You know I’m born to lose
And gambling’s for fools
But that’s the way I like it, baby
I don’t wanna live forever
And don’t forget the joker …

Und während Lemmy aus den Boxen von seinem größten Hobby brüllt, fangt ihr an den Burger zu bauen!!!

 

Die Unterseite des Buns wird ausgiebig mit der Jack Daniels BBQ Sauce bestrichen. Jetzt findet der Pattie und der Käse seinen Weg auf den Burger. Abgeschlossen wird das Kunstwerk mit 3 lecker krossen Bacon-Onion Rings. Noch einen guten Schuss Sauce oben drauf. Fertig!

 

Lemmy Burger (11)

Serviert wird der Burger bei brüllend lauter Musik und einem Glas Jack Daniels auf Eis!


 

Mit We Are Motörhead And We Play Rock & Roll!!! Eröffnete Lemmy jedes seiner Konzerte. Dieser Satz ist am 28.12.2015 für immer verstummt. Aber Lemmy wird in seiner Musik, in unseren Erinnerungen und in unzähligen Bands die er geprägt hat, für immer weiter leben.

Der Lemmy Burger ist unser bescheidener Beitrag den größten Rockstar aller Zeiten zu ehren.

Und aus diesem Grund lautet heute der letzte Satz unseres Beitrags:

Lemmy, wo auch immer du jetzt bist, Rock on!

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